Nachdem das Gelände im Jahre 1823 vom Schlossgut
Rickelshausen abgetrennt worden war, entstand in
den folgenden Jahren der zentrale Bau des heutigen
Gutes, der Weiherhof.
Der Gemarkungsatlas der Jahre 1864/65 zeigt
bereits den Viereckhof, begrenzt vom Haupthaus,
dem Gesindegebäude und landwirtschaftlichen Nebengebäuden,
sowie zwei weitere Gebäude anbei, die heute aber
nicht mehr existieren.
Über mehrere Jahrzehnte hinweg wechselte das
Anwesen seinen Besitzer - unter ihnen auch General
von Froben - bis es im Jahre 1916 durch Kauf an
die Familie Curtius fiel.
Dr. Curtius, ein Chemiker und Industrieller,
baute das Gutshaus in den Jahren bis 1930 zu dem
heute so beindruckenden, schlossähnlichen Herrenhaus
um.
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